CH-Cup Final: Wigoltingen holt sich erneut das Double!

Erstellt am Sonntag, 01. Oktober 2017

Wie bereits im Vorjahr konnte sich der amtierende Schweizermeister und CH-Cupsieger Wigoltingen das Double in der Schweizer Faustball Saison 2017 sichern. Nach der sensationellen Titelverteidigung der Schweizer Meisterschaft am 9. September in Jona, konnte der STV Wigoltingen mit einer abgeklärten Leistung gegen Herausforderer Diepoldsau an derselben Spielstätte auch den zweiten nationalen Titel gewinnen. Sie entschieden den Final im diesjährigen Schweizer Cup deutlich und verdientermassen mit 5:1 für sich.

Solide Leistung gegen dezimiertes Diepoldsau

Auf dem Papier wurde zwar ein spannendes Duell zwischen den beiden Ligakontrahenten aus Wigoltingen und Diepoldsau erwartet, doch aufgrund von Abwesenheiten und Verletzungen auf Seiten der Rheininslern mussten diese ihr Spielsystem komplett umstellen. Hauptangreifer Lukas Lässer wechselte verletzungsbedingt (Schulterprobleme) für einmal in die Defensive und sein Bruder Christian übernahm dessen Angriffsposition. Nichts desto trotz wollte sich Titelverteidiger Wigoltingen keine Blösse geben und sich keinesfalls durch die Rochaden des Gegners irritieren lassen. Sie starteten hochkonzentriert in die Partie und konnten sich im ersten Satz schnell einen 4-Punkte Vorsprung erspielen. Zwar kamen die St. Galler beim Stand von 8:7 nochmals heran, doch Wigoltingen konterte postwendend und konnte den ersten Durchgang mit 11:7 für sich entscheiden. Im selben Stil sollte es für sie dann auch im zweiten Satz weitergehen. Diesmal war es aber Diepoldsau, welches mit 4:2 die erstmalige Führung in diesem Spiel an sich reissen konnte. Doch der Titelfavorit zeigte kurze Zeit später wer der Chef auf dem Platz ist. Mit 7 Punkten in Folge gelang ihnen eine eindrückliche Wende in diesem Satz, welcher schliesslich erneut mit 11:7 an die Thurgauer ging. Im 3. Satz schlichen sich dann aber ungewohnt viele Eigenfehler im Aufbau bei den Wigoltingern ein, was den Rheininslern natürlich in die Karten spielte. Hinzu kam, dass diese deutlich weniger Fehler machten und sich mehr und mehr ins Spiel zurückkämpfen konnten. Diepoldsau ging mit 5:1 in Führung und wusste diesen Vorsprung bis zum Stand von 7:3 auch zu verteidigen. Der Titelverteidiger war nun gefordert, konnte aber entsprechend reagieren. 3 Punkte in Folge brachte Wigoltingen wieder heran und wenig später erspielten sie sich gar den Ausgleich zum 8:8. Diepoldsau liess sich davon allerdings nicht beeindrucken und bewerkstelligte mit einem 11:8 den ersten Satzgewinn. Spiegelbildlich zum 3. Satz verlief dann der Start im 4. Spielabschnitt. Und zwar nahm diesmal Wigoltingen das Zepter wieder in die Hand und führte schnell mit 5:1. Diesen Vorsprung verteidigten sie gekonnt und holten sich Satznummer 4 mit 11:8. Ohne die den beiden Teams zustehende Pause von 10 Minuten ging es direkt weiter. Etwas ausgeglichener verlief Durchgang 5. Nach dem Ausgleich der Rheininslern zum 4:4 gelang Wigoltingen 3 Punkte in Folge. Diepoldsau blieb aber dran und konnte beim Stand von 8:6 nochmals leicht verkürzen. Mit einer abgeklärten Leistung holte sich Wigoltingen danach aber auch den 5. Satz und führte mit 4:1. Der Titel war nun zum Greifen nahe. Dennoch war unübersehbar, dass die Saison mittlerweile schon sehr lange dauerte. Sei dies aus physischen oder psychischen Gründen. Und so wollten die Thurgauer nach dem Seitenwechsel nochmals mit einem Lachen auf den Platz zurückkehren und sich den spielgewinnbringenden 6. Satz sichern. Ähnliches wie im 5. Durchgang spielte sich auch in diesem ab. Diepoldsau hielt bis zum Stand von 5:5 noch sehr gut mit. Angeführt von einem starken Ueli Rebsamen im Angriff war es dann aber wiederum Wigoltingen, welches die entscheidenden Punkte erzielen und mit 8:5 davonziehen konnte. Ganz nach dem Motto „Die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen“ wollten sie sich nun die Titelverteidigung sichern. Und wenig später war es dann auch so weit. Mit 11:8 entschied Wigoltingen Satznummer 6 und brachte auch den zweiten nationalen Titel unter Dach und Fach. Sie krönen somit eine äusserst dominante und erfolgreiche Saison mit dem Sieg im Schweizer Cup.

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