Das dritte Double in Serie für Wigoltingen

Erstellt am Sonntag, 16. September 2018

Wie bereits in der Meisterschaft, wurde Wigoltingen auch im diesjährigen Schweizer Cupfinal zum Favoriten gehandelt. Der Gegner hiess wie im Halbfinale des Final4 erneut Elgg-Ettenhausen. EE musste diesmal allerdings auf den bereits nach Brasilien zurückgereiste Rodrigo Sprandel verzichten. Sicherlich wurde das Team von Markus Fehr dadurch als schwächer eingeschätzt. Nichts desto trotz wollten sie dem frisch gebackenen Schweizermeister Wigoltingen im Finale ein Bein stellen. Und dass der Cup seine eigenen Regeln hat, weiss jeder.

Machtdemonstration gegen dezimiertes Elgg-Ettenhausen

Während Wigoltingen mit seinem vollwertigen Kader nach Neuendorf gereist war, musste Elgg-Ettenhausen auf Ihren brasilianischen Angreifer Rodrigo Sprandel verzichten, welcher bereits nach Brasilien zurückgereiste. Dass die Wigoltinger mit der Favoritenrolle zurechtkommen haben sie schon mehrmals bewiesen. Dementsprechend motiviert und siegessicher starteten sie in die Partie. Zwar liess Trainer Raphael Michel mit Iseli, Dünner und M. Eymann gleich drei Stammspieler auf der Bank. Dennoch gelang es den Thurgauern bereits im ersten Satz dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Elgg-Ettenhausen konnte seinerseits die wichtigen Chancen nicht nutzen, was Wigoltingen im Endeffekt zum Gewinn des ersten Satzes verhalf. Es war allerdings noch nicht der beste Faustball vom Titelverteidiger. Der Favorit wusste, dass da noch sehr viel Luft nach oben drin war. Angeführt von Ueli Rebsamen kam Wigoltingen nun aber immer besser ins Spiel und Elgg-Ettenhausen baute stark ab. So ging auch der zweite Spielabschnitt diskussionslos an die Thurgauer. Mit der eigenen Leistung waren sie hingegen noch immer nicht ganz zufrieden. Mehr Stimmung auf dem Platz wollte Michel von seinen Jungs sehen. Und diese kam tatsächlich auf den Platz. Die Spielfreude war dem Titelverteidiger mehr und mehr anzumerken. Wigoltingen hatte das Spiel im Griff und Elgg-Ettenhausen wechselte sogar ihren Defensivspieler Joel Fehr als Hauptangreifer auf die vordere linke Position. Wigoltingen liess sich dadurch aber nicht beeindrucken und zog mit dem klarsten Satzergebnis von 11:4 weiter davon. Die Luft beim Herausforderer schien schon längst draussen zu sein. Der Favorit liess dem klaren dritten Durchgang einen weiteren klaren Satz folgen und stellte auf 4:0. Damit waren sie nur noch einen Satzgewinn vom dritten Double in Folge entfernt. Und dieses Double wurde wenig später Tatsache. Wigoltingen feiert nach einem klaren 5:0 Sieg über Elgg-Ettenhausen den sechsten nationalen Titel in Folge und ist damit weiterhin das Mass aller Dinge im Schweizer Faustballsport. Herzliche Gratulation!

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