Wigoltingens Faustballer belegen an den World Tour Finals den vierten Schlussrang und verpassen damit eine Medaille.
An den Faustball World Tour Finals, welche der Klub-Weltmeisterschaft gleichkommt, vom vergangenen Wochenende im österreichischen Vöcklabruck qualifizierten sich die Wigoltinger nach Siegen gegen Merces aus Brasilien und New Jersey aus den USA für das Halbfinale vom Samstag. Da trafen die Thurgauer auf Froschberg aus der österreichischen Bundesliga. Die Froschberger gewannen ihre Vorrundengruppe und waren somit auch Favorit in dieser Halbfinalpartie. In einer umkämpften Partie auf höchstem Faustballniveau wurden die Österreicher ihrer Favoritenrolle auch gerecht und gewannen mit 3:1 Sätzen. Wigoltingen hielt im ganzen Spiel gut mit, es schlichen sich über die ganze Partie jedoch einige unerzwungene Fehler zu viel ein, was auf internationaler Ebene umgehend bestraft wird. Somit verpasste das Team mit Hauptangreifer Ueli Rebsamen den Finaleinzug.
Am Sonntag ging das Spiel um die Bronzemedaille gegen die Brasilianer aus Novo Hamburgo ebenfalls verloren. Zwar hielten die Wigoltinger in jedem Satz mit, konnten gegen das junge und sehr talentierte Team aus Südamerika keinen dieser Sätze gewinnen. Wigoltingen zeigte mit der Spielweise und auch im taktischen Bereich zu wenig Mut und konnte die grosse Erfahrung der Akteure in der eigenen Reihe nicht als Vorteil nutzen. Somit muss sich das Team am Turnier der weltbesten Vereinsmannschaften mit dem enttäuschenden vierten Schlussrang abfinden.  

Foto von Lars Neumann / IFA

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